Vorwort
der Redaktion
Damit keine Missverständnisse
entstehen: Diesen Schwerpunkt haben NICHT von medizin.at wir verfasst!
Er ist den engagierten Medizinern MM Hirschl und C. Woisetschläger
zu verdanken, die sich in mannigfacher Weise für Akut-
aber eben nicht zuletzt auch für Präventiv-(Vorsorge)-medizin
einsetzen.
Wir freuen uns,
daß wir ein wenig mithelfen können, das Anliegen der Autoren zu unterstützen
und danken an dieser Stelle auch für die Publikationsgenehmigung.
Vorwort der Verfasser
Der hohe Blutdruck
ist eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit und damit der wichtigste
Risikofaktor für die Entstehung von Erkrankungen an Herz und Gefäßen.
Mehr als 50% aller Patienten mit Hypertonie wissen aufgrund fehlender Beschwerden
nicht, daß sie erkrankt sind. Häufig wird bei diesen Patienten die
Diagnose erst gestellt, wenn ernsthafte Komplikationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt
oder Nierenversagen aufgetreten sind. In der Gruppe der Patienten, bei denen die
Diagnose rechtzeitig gestellt wurde, erhalten wiederum nur 50% eine entsprechende
blutdrucksenkende Therapie.
Trotz dieser Tatsachen
wird die Hypertonie in ihrer Gefährlichkeit unterschätzt. Dies ist umso
bedauerlicher, als diese Erkrankung bei entsprechender Aufklärung und Schulung
des Patienten mit großem Erfolg zu behandeln ist. Eine rechtzeitige Diagnose
und Therapie der Hypertonie stellt somit einen wesentlichen Beitrag zur Vorbeugung
von Erkrankungen an Herz, Nieren oder Gehirn dar.
Dieser Leitfaden
soll zur umfassenden Patienteninformation im Zusammenhang mit Diagnose, Therapie
und Vermeidung der Hypertonie beitragen. Nur gut informierte Patienten können
zu einer ausreichenden Mitarbeit motiviert werden. Wenn dies gelingt, ist ein
wesentlicher Schritt von der "Reparaturmedizin" hin zur Präventivmedizin
getan.
MM
Hirschl und C. Woisetschläger
Abteilung für Notfallmedizin,
Universitätskliniken des AKH, Wien
PS:
Eine Erklärung der Fachausdrücke finden Sie im Glossar,
das sich in einem eigenen Fenster öffnet.
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